Kampagnenstart 11.11.2018

KVD-Teenies_11_11_2018.jpgDie Äla-Meile am Vorabend des 11. im 11. war ein voller Erfolg und es folgte bei bestem Wetter gleich der nächste Höhepunkt.

Auch wenn der Ein oder Andere sicher noch nicht ganz wach war, trafen sich etwa 400 Narren und Närrinnen bereits einige Minuten vor dem offiziellen Kampagnenstart am Dalles, um den Countdown in die Fastnachtszeit mitzuerleben und die Kampagne gemeinsam zu eröffnen.

 

Auch beim Kampagnenstart dabei: Die neuen KVD-Teenies.
Vorsitzender Günter Hüttig ist sichtlich stolz auf die Neuen.
Zur neugegründeten Jugendabteilung des KVD gehören noch
weitere Teenies, die hier nicht mit auf dem Bild sind.

Während sich der Umzug, von der Römerhalle kommend, langsam am Fastnachtsbrunnen einfand, war Jürgen Schaarvogel bereits als Moderator aktiv und stimmte die Menge gemeinsam mit dem Musikverein St. Peter & Paul, sowie dem KKM Klein Zimmern auf die bevorstehende Eröffnung huldvoll und mit leisen Äla rufen ein, denn der Gottesdienst war noch voll im Gange. Nach der „Freigabe“ durch Karlheinz Braun am Kirchentor stehend, wurde das Äla gewohnt, laut schallend zum Besten gegeben und der offizielle Teil konnte beginnen. Günter Hüttig begrüßte die Narrenschar zum ersten Mal als Präsident des KVD, nachdem er im Vorjahr als Prinz „verhindert“ war und Matthias Sahm diese Rolle für ihn übernommen hatte.

Außer den Musikzügen, waren das amtierende Prinzenpaar Andreas II. und Julia II., das amtierende Kinderprinzenpaar Daniel I. und Lana I., die neugegründeten KVTeenies (von denen bald noch einiges zu hören sein wird), der Elferrat, die Prinzengarde, die Reitergarde, Gunkes & Bawett, verschiedene Fastnachtsgruppen und einige weitere Besucher des Spektakels vor Ort. Nach der Begrüßungsmusik und den ersten Worten wurde der Countdown für die Fastnachtszeit (ein paar Sekunden vor 11:11 Uhr) gestartet und mit lautem Tusch der Musikgruppen, sowie lauten Äla-Rufen der Narrenschar ins weitere Programm übergeleitet.

Anschließend sollte eine bestens formulierte Brunnenred' rund um den Einsatz der Gastwirte für nachdenkliche Mienen sorgen:

"So richt' ich an die Wirte meine Worte,

haltet mit hoch die Tradition hier im Orte".

Womit die teils sinkende Bereitschaft mancher Wirte in Bezug auf das eigene Engagement für die Fastnachtstradition angesprochen wurde.

Doch auch Lob wurde ausgesprochen, denn manche Wirte ließen sich tolles für die Narren einfallen und zeigten Eigeninitiative. Den Wirten der Äla Meile wurde gedankt und auch all den Ehrenamtlichen, die im Hintergrund im Geist der Fastnacht werkeln:

  "Und weiter mit den Dankesworten,

   an alle die - mit wenig Worten

   den Geist der Fastnacht weitertragen,

   ohne viel nach Geld zu fragen"

Um die Brunnenred' wieder in humoristisches Fahrwasser zu geleiten, folgte eine Anekdote über das diesjährige Prinz abholen, die die Masse durch die raffinierte Schreibweise des Vortrags hat laut lachen lassen.

     ---> Du willst die Brunnenred' im Ganzen lesen? Siehe hier! <---

Die Leute waren bereits sichtlich und hörbar in Fastnachtslaune, denn man glaubt es kaum; nachdem der Fastnachtsklassiker "Das Fest der Feste" gespielt wurde, hörten die Leute einfach nicht auf zu singen - selbst als die Musik bereits fertig war. Hier zeigte sich wieder mal die Begeisterung der Fastnachter für unsere schöne Tradition in Dieburg, die in diesem Moment dem Einen oder Anderen mit Sicherheit Gänsehaut beschert hat.

Nach der anschließenden Mottoverkündung "Wir feiern Fassenacht im März, drum lass das Äla in dein Herz", wurde gemeinsam das passende Lied "Unser Herz schlägt für die Fastnacht" geschmettert.  Nun wurde es Zeit für die Rede des Prinzenpaares. Hierfür ließen sie sich mit dem Gunkespaar und den KVTeenies etwas Besonderes einfallen. So wurde aus dem Einzelvortrag plötzlich ein Gemeinschaftswerk, welches im Rahmen einer freudigen Geschichte über den Generationen- und Alterskonflikt in das Anzünden der Holzisch Latern mündete, das wiederum mit einem 3-fachen Dibborsch Äla (wenn Bawett hierzu anstimmt, reißt es garantiert jeden mit) beendet wurde.

Nachdem die Narren und Närrinnen sich in die 5. Jahreszeit geschunkelt und gesungen hatten, war die Stadtwache ein perfekt passender Anlaufpunkt. Denn diese stellte nicht nur Festzeltgarnituren für die Gäste rund um den Fastnachtsbrunnen zur Verfügung, sondern beteiligte sich mit einem Stand für Essen und Getränke. Bei frisch Gegrilltem, Chilli con Carne sowie frisch gebrühtem Kaffee konnte dann der Start in die Kampagne ausklingen. Für den Musikverein St. Peter & Paul war das Ende der Ansprache noch kein Grund zum musikalischen Stillstand zu kommen. Fröhlich ertönte ein Fastnachtslied nach dem anderen und lud somit bei wundervoll, sonnigem Wetter viele Besucher zum längeren Verweilen am Fastnachtsbrunnen ein.

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