2000 Robert Treutel alias "Bodo Bach"

Holzig Latern (2000)
 

Holzig Latern 2000 an Robert Treutel alias Bodo Bach

Der Karnevalverein Dieburg 1838 e.V. zeichnet im Jahr 2000 den Radiomoderator von Hit-Radio FFH, Robert Treutel alias "Bodo Bach", mit seiner höchsten extern zu vergebenden Auszeichnung, der Holzig Latern, aus. Die traditionsreiche Insigne der Dieburger Fastnacht wurde für die Darstellung der Comedy-Figur "Bodo Bach" vergeben, die durch ihre Telefonstreiche in feinster hessischer Mundart ahnungslose Menschenzur Verzweiflung treibt. Der Satz "Isch hätt da gern emal e Problem" ist weit über Hessens Grenzen zum Markenzeichen von Bodo Bach geworden. Die Auszeichnung erfolgt am Rosenmontag im Rahmen des Nörrischen Empfanges zu Ehren des Dieburger Prinzenpaares in der Ludwigshall.

 

Robert Treutel (li.)
 

Robert Treutel, wie "Bodo Bach" im richtigen Leben heißt, erblickte am 25. Oktober 1957 in Frankfurt am Main das Licht der Welt. Nach dem Abitur studierte Robert Treutel Jura an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität. Das machte ihm nach eigenen Angaben so viel Spaß, dass er sein Studium nach neun Semestern erfolgreich abbrach, um fortan nie wieder richtig zu arbeiten und ins Showgeschäft einzusteigen. Er trug Kabel, kopierte Drehpläne, sperrte Straßen und kochte Kaffee für Heinz Schenk, Hans-Joachim Kulenkampff, Max Schautzer und viele andere Fernsehstars. 1981 zum Aufnahmeleiter aufgestiegen, arbeitete er in Köln in einer TV-Show für Jürgen von der Lippe, Frank Laufenberg und Mareike Amado. 1983 moderierte er zum ersten Mal in seinem Leben eine Hitparadensendung bei WDR 2. Er spielte alle Platten - sogar die Rückseiten - und stellte vor Aufregung für zwei Stunden die Atmung ein. Von nun an ist Robert Treutel auch Radiomoderator. Er sendet regelmäßig für WDR 2, lernte das Atmen während der Sendung und durfte 1984 sogar ins Fernsehen. Zusammen mit Alan Bangs präsentierte er im WDR-Vorabendprogramm die Sendung "Musik-Convoy".

Als Mann der ersten Stunde gehört er seit 1989 zum FFH-Team. Von "Bodo Bach" gibt es zu diesem Zeitpunkt noch keine heiße Spur. Erst 1994 nimmt Robert Treutel den Telefonhörer ab und wählt die Nummer des Hilton Tokyo, um dort seine "Japanisch-Kenntnisse" aufzufrischen. Obwohl er sich noch nicht als "Bodo Bach" meldet, gilt dieses Telefonat als die Geburtsstunde des Telefonchaoten. Ab diesem Zeitpunkt werden in feinster hessischer Mundart Tische in Gasthäusern bestellt, die leider nie geliefert werden, bei AVIS Autos fr eine Querfeldeinrallye gebucht und arabische Ölscheichs mit ihrem Harem im Rheingau einquertiert.

Die FFH-Hörer im Hessenland haben Spaß an Treutels "Telefonattacken" und es wird Zeit, dem Kind einen Namen zu geben: "Bodo Bach" heißt von nun an der Typ am anderen Ende der Leitung. Mit "Isch hätt da ger emal e Problem" - "genau Sie wollt' isch spreche" und "Vielen Dank für die Müh', die isch Ihnen gemacht hab" bringt Bodo seine "Opfer" zur Verzweiflung und die FFH-Hörer zum Lachen.

Im Oktober 1996 gibt es "Bodo Bach" zum ersten Mal auf CD. Unter dem Titel "Au Weia" erschienen seine bis dahin schönsten Telefonate. "Bodo Bach" wird zu einer festen Größe im Programm von Hit-Radio FFH. Zwischenzeitlich sind auf insgesamt frei CDs die Telefonate des Hessisch babbelnden "Bodo Bach" zu hören. Mit der neuesten FFH-Comedy-CD "Festplatte 2000" stürmte "Bodo Bach" schnell die bundesweiten Album-Charts und preschte vor auf Platz 21. Bereits die letzte Comedy-CD "Mir geht's gut" brach mit über 120.000 verkauften Exemplaren alle Verkaufsrekorde.

Robert Treutel träumt zwischenzeitlich schon von einem zweiten "Ich". Denn immer samstags "Bei Treutel" warten die Bodo-Fans auf neue Telefonspäße. Die restliche Zeit verbringt Robert Treutel als eine Hälfte von "Die 2 Beiden", der Nachmittagssendung bei Hit-Radio FFH und als Moderator bei Eins Live, der jungen Welle des WDR.

Robert Treutel verkörpert im Bravour die Comedy-Figur "Bodo Bach", die in schönster hessischer Mundart, mit viel Einfallsreichtum und feinster Situationskomik seine immer größer werdende Fangemeinde mit seinen Telefonspäßen zum Lachen bringt. Dafür wird er vom Karnevalverein Dieburg 1838 e.V. mit der "Holzig Latern" ausgezeichnet.

Für das Prinzenkomitee
Matthias Sahm

 

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