Neue Satzung, Beitragssatzung und Geschäftsordnung bei Mitgliederversammlung am 11.09.2019 verabschiedet

 
Die ordentliche Mitgliederversammlung/ Jahreshauptversammlung hat die Neufassung der Satzung, die Geschäftsordnung (Verein) und die Beitragssatzung am 11.09.2019 mit großer Mehrheit verabschiedet.
Die Dokumente werden nun dem Amtsgericht zur finalen Freigabe vorgelegt und werden nach Bestätigung gültig.
 
Die aktuell noch gültige Satzung ist hier zu finden.

 
In der Jahreshauptversammlung des KVD soll eine Neufassung der Vereinssatzung, eine Geschäftsordnung und eine Beitragssatzung beschlossen werden.

Warum eine vollständige Änderung und Neufassung der Satzung? Die aktuelle Satzung stammt aus dem Jahr 1950 und enthält Formulierungen, die nicht mehr zeitgemäß und teilweise missverständlich sind. Eine Neufassung war zudem nötig, da sie zudem nicht mehr der Vereinsstruktur entsprach, daran konnten auch die neun Anpassungen der letzten Jahre nichts ändern. Die neue Satzung entstand in aufwändiger Arbeit in einem eigens dafür gegründeten Arbeitskreis mit notarieller Unterstützung. Sie wurde während der Entstehung im Gesamtvorstand und im geschäftsführenden Vorstand mehrfach abgestimmt und entsprechend der Rückmeldungen angepasst und ergänzt. In der neuen Version sind nun alle relevanten und aktuellen Gegebenheiten berücksichtigt und wir sind über eine neu ergänzte Geschäftsordnung und Beitragssatzung zudem deutlich flexibler in der Vereinsarbeit.

In Absprache mit dem Registergericht verzichten wir im Sinne des Klimaschutzes und der Kosten für den Verein auf die Versendung der neuen Satzung und der Geschäftsordnung an alle fast 2.000 Mitglieder. So sparen wir dem Verein mehr als 3.000 € Kosten und der Umwelt 12.000 Seiten Papier. Den Wortlaut der neuen Dokumente finden sie weiter unten auf der Seite.
Alle Unterlagen können Sie zudem unter nachfolgenden Links herunterladen:
Die vollständig geänderte und neugefasste Satzung: KVD-Vereinssatzung.pdf
Die Geschäftsordnung: KVD-Geschäftsordnung(Verein).pdf
Die Beitragssatzung: KVD-Beitragssatzung.pdf

Jahreshauptversammlung des KVD, 11. September 2019 um 20 Uhr, DJK Vereinsheim, Schwimmbadweg 7, 64807 Dieburg.
 
Die vorläufige Tagesordnung der Jahreshauptversammlung sieht folgende Punkte vor:
TOP 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2: Rechenschaftsberichte
TOP 3: Aussprache zu den Berichten
TOP 4: Entlastung des Vorstandes
TOP 5: Nachwahlen
TOP 6: Beschluss der vollständigen Änderung und Neufassung der Satzung
TOP 7: Beschluss Geschäftsordnung (Verein)
TOP 8: Beschluss Beitragssatzung
TOP 9: Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand schriftlich, spätestens zwei Arbeitstage vor der Mitgliederversammlung vorliegen. Die endgültige Tagesordnung entnehmen Sie bitte der Vereinshomepage https://www.karnevalverein-dieburg.de/ oder der Einladung, die entsprechend der Satzung, mindestens fünf Tage vorher, im Dieburger Anzeiger veröffentlicht wird. Die vollständige Änderung und Neufassung der Satzung und alle weiteren Dokumente, die zum Beschluss gestellt werden, können wie folgt eingesehen werden:

- Samstag, 17.08.2019 von 1600 bis 2200 Uhr in den Geschäftsräumen des Vereins, Industriestraße 14 in 64807 Dieburg.
- Mittwoch, 11.09.2019 ab 1800 Uhr DJK Vereinsheim, Schwimmbadweg 7 in 64807 Dieburg.
- Schaukasten des Karnevalverein Dieburg 1838 e. V. am Markt.
- Internetauftritt des Karnevalverein Dieburg 1838 e. V. unter https://www.karnevalverein-dieburg.de/die-neue-satzung (diese Seite).

 
Nachfolgend die neu erarbeitete Dokumente im Wortlaut.

Unterlage zu TOP 6: Beschluss der vollständigen Änderung und Neufassung der Satzung

Vereinssatzung

In der ordentlichen Mitgliederversammlung des Karnevalverein Dieburg 1838 e . V. am 11.09.2019 in Dieburg, wurde folgende Vereinssatzung beschlossen: 

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen „Karnevalverein Dieburg 1838 e.V.“ (im Folgenden auch nur „KVD“ genannt) und hat seinen Sitz in Dieburg. Er ist unter der Nummer VR30261 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Darmstadt eingetragen.
 
§ 2 Zweck
Der Satzungszweck ist die volksbildende Pflege, Erhaltung und Förderung des jahrhundertealten und bodenständigen Brauchtums der Dieburger Fastnacht. Dies wird verwirklicht, insbesondere durch Veranstaltungen, durch Fastnachtssitzungen und Fastnachtsumzüge.
 
§ 3 Steuerbegünstigung
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
§ 4 Geschäftsjahr
Als Geschäftsjahr gilt die Zeit vom 1. Mai des laufenden bis zum 30. April des darauf folgenden Kalenderjahres.
 
§ 5 Mitgliedschaft
(1) Mitglied können alle natürlichen und juristischen Personen werden, welche die Ziele des KVD unterstützen. Über die Annahme der schriftlich zu stellenden Beitrittserklärung entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
(2) Jedes Mitglied verpflichtet sich den Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe ist in der jeweils gültigen Beitragssatzung geregelt.
 
§ 6 Ende der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, bei juristischen Personen durch deren Erlöschen, Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.
(2) Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Die Mitgliedschaft endet zum Ende des Kalenderjahres.
(3) Der Ausschluss kann erfolgen bei:
a) Zahlungsverzug des Mitgliedsbeitrages (drei Jahre) nach zweimaliger Mahnung,
b) Nichtbeachtung der bestehenden Satzung,
c) Verletzung oder Schädigung des Ansehens des Vereins.
Dem Mitglied ist vor der Beschlussfassung innerhalb von vier Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den geltend gemachten Ausschlussgründen zu äußern. Der endgültige Beschluss über den Vereinsausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich zuzustellen. Bis zum Abschluss des Verfahrens ruhen alle Ämter und satzungsgemäßen Rechte des vom Ausschlussverfahren betroffenen Mitgliedes.
(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft ist das überlassene Vereinseigentum unverzüglich, spätestens nach vier Wochen, zurückzugegeben.
(5) Gegen die Ablehnung der Aufnahme und gegen den Ausschluss aus dem KVD kann die betreffende Person binnen eines Monats nach Zugang der Entscheidung Beschwerde beim Vorstand einlegen. Über die Beschwerde entscheidet der Gesamtvorstand in seiner nächsten Vorstandssitzung.
 
§ 7 Organe - Mitgliederversammlung - geschäftsführender Vorstand - Gesamtvorstand
 
§ 8 Mitgliederversammlung
  (1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des KVD. Sie tritt mindestens einmal jährlich nach Ende des Geschäftsjahres zusammen. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
  (2) Die Mitgliederversammlung beschließt alle wichtigen Fragen und Angelegenheiten des Vereinslebens. Sie nimmt die Rechenschaftsberichte und die Prüfung der Kassenprüfer entgegen und ist zuständig insbesondere für:
a) Entlastung des Vorstandes
b) Wahl des Vorstandes (nach jeweils drei Vereinsjahren oder Nachwahl)
c) Wahl der Kassenprüfer
d) Satzungsänderungen
e) die Beitragssatzung
f) Entscheidungen zu Anträgen
g) die Vereinsauflösung
  (3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand einberufen werden oder ist abzuhalten, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich beantragt.
  (4) Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder ab Vollendung des 18. Lebensjahres. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt und nicht auf andere übertragen werden.
  (5) Zur Mitgliederversammlung werden alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung, Zeitpunkt und Ort durch Mitteilung auf der Webseite (www.Karnevalverein-Dieburg.de) und Annonce in der örtlichen Presse (Amtsblatt der Stadt Dieburg) eingeladen. Die Einladung erfolgt mindestens 14 Tage vorher.
  (6) Anträge zur Änderung der Tagesordnungspunkte der Mitgliederversammlung müssen schriftlich, bis zu dem in der Einladung genannten Termin, beim ersten Vorsitzenden eingegangen sein.
  (7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen stimmberechtigten Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei der Ermittlung der Mehrheit nicht mitgezählt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Die Abstimmungen erfolgen, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, per Handzeichen. Dem Antrag auf geheime Abstimmung ist stattzugeben, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Stimmberechtigten dies verlangt.
  (8) Absatz 7 gilt auch für Wahlen.
  (9) Die Beitragssatzung wird mit einfacher Mehrheit beschlossen.
(10) Die Mitgliederversammlung beschließt eine Geschäftsordnung (Verein), die mit einfacher Mehrheit beschlossen wird.
(11) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen und vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.
 
§ 9 Gesamtvorstand
(1) Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes bleiben auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur erfolgreichen Nachwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstandes während seiner Amtszeit aus, kann der geschäftsführende Vorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestellen, dann muss eine Nachwahl erfolgen. Dem Gesamtvorstand können Funktionsträger kraft Amtes angehören, diese müssen vom geschäftsführenden Vorstand bestätigt werden.
(2) Der Gesamtvorstand besteht aus folgenden gewählten Personen: 1. dem 1. Vorsitzenden 2. den zwei stellvertretenden Vorsitzenden 3. dem Sitzungspräsidenten 4. dem 1. Schriftführer 5. dem 2. Schriftführer 6. dem Schatzmeister 7. zwei Stellvertretern des Schatzmeisters 8. dem Medienbeauftragten 9. dem Zeugwart 10. dem stellvertretenden Zeugwart 11. dem Archivar 12. dem Zugmarschall 13. je einem Repräsentanten aus der in der Geschäftsordnung (Verein) § 2 festgelegten Abteilungen (vgl. § 9 Abs. 7). Sollte eine Abteilung nicht durch einen Repräsentanten vertreten oder durch ein anderes Vorstandsmitglied bereits repräsentiert sein, kann diese nicht besetzte Repräsentanten-Stelle durch einen zu wählenden Beisitzer ergänzt werden. Ausgenommen von dieser Regelung (§ 9 Abs. 2 Ziffer 13) ist die Abteilung Prinzengarde.
(3) Dem Gesamtvorstand gehört außerdem kraft Amtes, ein Repräsentant der Abteilung Prinzengarde an. Der Repräsentant wird von der Abteilung Prinzengarde bestimmt.
(4) Dem Gesamtvorstand gehören maximal drei Hofmarschälle an, die vom geschäftsführenden Vorstand bestimmt werden.
(5) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus folgenden Personen: 1. dem 1. Vorsitzenden 2. den zwei Stellvertretern 3. dem Sitzungspräsidenten 4. dem 1. Schriftführer 5. dem Schatzmeister Bei den vorstehenden Ämtern ist eine Personalunion ausgeschlossen.
(6) Vorstand im Sinne des § 26 BGB (gerichtliche und außergerichtliche Vertretung) sind der 1.Vorsitzende und die zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt. Die zwei stellvertretenden Vorsitzenden werden jedoch im Innenverhältnis von ihrer Vertretungsbefugnis nur dann Gebrauch machen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
(7) Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung (Vorstand), die mit einfacher Mehrheit der anwesenden Gesamtvorstandsmitglieder beschlossen oder geändert werden kann.
 
§ 10 Kassenprüfer Es sollen zwei Kassenprüfer von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt werden. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Gesamtvorstand angehören.
 
§ 11 Satzungsänderungen
(1) Anträge auf Satzungsänderung müssen schriftlich bis zum 31. März des laufenden Geschäftsjahres beim 1.Vorsitzenden eingegangen sein.
(2) Satzungsänderungen werden von der Mitgliederversammlung mit dreiviertel Mehrheit der stimmberechtigten, anwesenden Mitglieder beschlossen.
(3) Der Vorstand ist ermächtigt Ergänzungen und Änderungen, die vom Amtsgericht bzw. Registergericht oder vom Finanzamt aus Rechtsgründen für erforderlich gehalten werden, eigenständig zu beschließen und anzumelden. Die Mitglieder sind in der nächsten Mitgliederversammlung davon in Kenntnis zu setzen.
 
§ 12 Auflösung des Vereins
(1) Der Verein ist aufgelöst, wenn zwei innerhalb eines Vierteljahres zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlungen einen entsprechenden Beschluss mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder herbeiführen.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Dieburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke in Dieburg zu verwenden hat.

Unterlage zu TOP 7: Beschluss Geschäftsordnung (Verein)

Geschäftsordnung (Verein)

Der Verein gibt sich folgende Geschäftsordnung. Sie wurde von der Mitgliederversammlung am XX.XX.2019 beschlossen.

§ 1 Jahreshauptversammlung
Zusätzlich zur Satzung finden bzgl. der Jahreshauptversammlung/ Mitgliederversammlung die folgenden ergänzenden Punkte Anwendung.
(1) Einberufung (geregelt in der Vereinssatzung § 8 Abs.5)
(2) Beschlussfähigkeit (geregelt in Vereinssatzung § 7 Abs.1)
(3) Versammlungsleitung Die Leitung obliegt dem 1. Vorsitzenden.
(4) Tagesordnung Die Tagesordnung der JHV muss folgende Tagesordnungspunkte enthalten:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Berichte
3.1. Bericht des 1. Vorsitzenden
3.2. Bericht des Schatzmeisters
3.3. Bericht des Schriftführers / Geschäftsführers
3.4. Bericht der Kassenprüfer
4. Aussprache zu den Berichten
5. Entlastung des Vorstandes
6. Wahlen (wenn nötig)
7. Anträge
8. Verschiedenes 
(5) Wahlen (Regeln zur Durchführung/ Ablauf) (alle drei Jahre Gesamtvorstand, ansonsten Nachwahlen falls erforderlich, Kassenprüfer s. § 1 Absatz 6) Aus der Versammlung sind ein Wahlleiter und zwei Wahlhelfer zu wählen. Der Wahlleiter leitet die Wahl des 1. Vorsitzenden. Alle weiteren Wahlen werden vom 1. Vorsitzenden geleitet. Die Wahlhelfer bleiben bis zum Ende aller Wahlen eingesetzt. Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen ob sie kandidieren, und nach der Wahl sind sie zu fragen ob sie die Wahl (das Amt) annehmen. Ein abwesendes, wahlberechtigtes Mitglied kann gewählt werden, wenn dem 1. Vorsitzenden dessen schriftliche Willenserklärung vorliegt.
(6) Regelung Kassenprüfer Es sollen 2 Kassenprüfer gewählt werden, jeweils einer pro Jahr, für die Dauer von 2 Jahren. Damit ist bei Ausscheiden eines Kassenprüfers sichergestellt, dass der verbleibende Kassenprüfer die Vorgehensweise der Kassenprüfung kennt. Die Kassenprüfer haben der Mitgliederversammlung das Ergebnis der durchgeführten Kassenprüfung zu berichten.
 
§ 2 Abteilungen
Der Karnevalverein Dieburg 1838 e.V. organisiert sich in folgender Abteilungsstruktur. Die abteilungsinterne Struktur und Organisation obliegt der jeweiligen Abteilung.
(1) Aktivenbeirat Der Aktivenbeirat hat die Aufgabe, die Geselligkeit und den Austausch ehemaliger vereinsaktiver Mitglieder zu fördern. Er setzt sich aus von Mitgliedern des Aktivenbeirates gewählten Personen zusammen.
(2) Bautrupp Der Bautrupp kümmert sich um den Aufbau und Erhaltung des Bühnenbildes für die Fastnachtssitzungen. Den jährlich neuen, kundenspezifischen Aufbau von Bühnenrequisiten und die Instandhaltung sowie liebevolle Restaurierung der Umzugswagen des Vereins.
(3) Bühnenaktive Die Abteilung Bühnenaktive besteht aus aktiv auf der Fastnachtsbühne tätigen Personen. Sie erstellt alljährlich ein fastnachtliches Bühnenprogramm mit Vorträgen, Gesang, Tanz und Show-Elementen. Sie unterstützt auf Wunsch alle Bühnenaktive auch im kreativen Bereich.
(4) Fastnachtszeitung Die Abteilung Fastnachtszeitung kümmert sich um die Erstellung, den Vertrieb, die Logistik und die Buchhaltung der Werbeanzeigen der Dieburger Karnevalszeitung sowie den Verkauf der Zeitung.
(5) Jugendabteilung Die Jugendabteilung „KV(D)Teenies“ hat die Aufgabe, jugendliche KVD-Mitglieder zwischen 13 bis 17 Jahren an die vielfältigen Aufgaben des Vereins heranzuführen und für weitere Abteilungen zu begeistern. Neben gemütlichem Beisammensein, Spielen, Kochen, Backen, Ausflügen, Übernachtungen, dem Mitgestalten von KVD-Events und vielem mehr, werden den Jugendlichen die einzelnen Bereiche des KVD vorgestellt, sodass sie sich in diese einbringen können. Die Jugendlichen planen ihre Aktionen selbstständig und können ihre Wünsche und Vorstellungen jederzeit in die Tat umsetzen. Hierbei werden sie von erwachsenen KVD-Mitgliedern begleitet und unterstützt.
(6) Kassendienst Der Kassendienst ist für die Zugangskontrolle und der Einhaltung des Jugendschutzes bei Veranstaltungen des KVD verantwortlich. Er übt während den Veranstaltungen das Hausrecht für den Verein aus. Weiterhin liegen die dekorative Herrichtung des Gastraumes mit Werbematerial, Flyern, Liedzetteln und der Verkauf von “Fastnachtsdevotionalien“ im Umfeld der Sitzungen in der Verantwortung des Kassendienstes.
(7) Kinder- und Jugendgarde In der Kinder- und Jugendgarde tanzen Kinder ab dem Vorschulalter bis 17 Jahren Garde- und Showtanz. Derzeit besteht die Kinder- und Jugendgarde aus vier, altersstrukturierten Mädchen- und einer Jungengruppe mit jeweils 16 - 20 Kindern im Alter von 4 - 14 Jahren und einer Jugendgruppe von 14 - 17 Jahren. Die Gruppen werden jeweils von 2 - 3 Trainerinnen betreut. Neben den Tanzauftritten nehmen die Kinder in Uniformen auch an den Fastnachts-umzügen teil. Auch außerhalb der Kampagne finden Tanzauftritte statt.
(8) Kinderkomitee Aufgabe des Kinderkomitees ist die Gestaltung und die Organisation der Kindersitzungen des KVD und des Kindermaskenballs am Kinderfastnachtssonntag. Darüber hinaus koordiniert es die Termine des aktiven Kinderprinzenpaares und übernimmt hierfür die Abstimmung mit den Kindertagesstätten und weiteren Einrichtungen.
(9) Merchandising Die Abteilung Merchandising hat die Aufgabe, geeignete Werbematerialen und Fanartikel für den Verein zu entwerfen und einzukaufen. Weiterhin den Verkauf und die Bewerbung dieser zu organisieren, die jährliche Bestückung und Abrechnung der Verkaufsstellen in Dieburg und Umgebung durchzuführen sowie eine jährliche Inventur dieser Artikel mit Meldung an den Schatzmeister vorzunehmen.
(10) Plakettenverkauf Die Abteilung Plakettenverkauf hat die Aufgabe, den Verkauf der jährlichen Zugplaketten des Vereins zu organisieren und durchzuführen. Dies umfasst unter anderem die Organisation der Plakettenverkäufer und die Verteilung auf die Verkaufsstellen ab Martinsmarkt.
(11) Prinzengarde Die Dieburger Prinzengarde engagiert sich vielseitig rund um die Dieburger Fastnacht. Ihre Hauptaufgabe an den närrischen Tagen ist die Begleitung und der Schutz des Prinzenpaares. Sie tritt an den Sitzungen des Vereins auf. Darüber hinaus nimmt sie an Veranstaltungen, wie Gardetreffen, Umzügen und der Straßenfastnacht teil. Die Damengarde der Prinzengarde präsentiert im Rahmen der Sitzungen jährlich einen neuen Gardetanz.
(12) Tanz Die Abteilung Tanz bildet sich aus verschiedenen Garde- und Showtanz-gruppen des Vereins. Die Tänzerinnen und Tänzer verteilen sich auf die folgenden Tanzgruppen: • Jugendballett (15 - 18 Jahre) • Hofballett (18+ Jahre) • Damengarde der Prinzengarde (18+ Jahre) • Männerballett „Heihupper“ (18+ Jahre) Jede Tanzgruppe präsentiert jedes Jahr in den Sitzungen und zu verschiedenen Anlässen ein bis zwei thematische Tänze. Die einzelnen Tanzgruppen studieren die Tänze das ganze Jahr über ein und führen zudem ganzjährig gesellige Aktivitäten durch.
(13) Technik Die Technik kümmert sich während der KVD-Veranstaltungen um die ton-, licht-, medien- und energietechnischen Anlagen des KVD. Weiterhin ist sie verantwortlich für den Erhalt und die Instandhaltung der technischen Anlagen des Vereins.
(14) Wirtschafts- und Festbetrieb Die Abteilung kümmert sich bei den Veranstaltungen und Festen im Zeughaus um die Terminierung des Auf- und Abbaus, den Einkauf der Speisen, Getränke und der Deko. Der Abteilung stellt das ehrenamtliche Personal für die Veranstaltungen zusammen und teilt diese in Schichten ein. Außerdem ist sie für den Einkauf, die Vermietung und Pflege des Vereinsheims verantwortlich.
 
§ 3 Arbeitskreis
Das Ziel der Gründung von KVD-Arbeitskreisen (AK) ist es, KVD-Mitgliedern, die bislang nicht oder nur im geringen Maße im Vereinsleben aktiv sind, die Arbeit in den Abteilungen und im KVD-Vorstand näher zu bringen und durch die Übertragung von Teilverantwortungen zu motivieren. Weiterhin ist es Ziel, durch die Bildung von Arbeitskreisen die Vielzahl der Aufgaben des Vereins auf mehrere Personen zu verteilen. Der Arbeitskreis wird mit grundsätzlichen finanziellen Entscheidungsbefugnissen versehen. Über die Vereinshomepage hat die Gesamtheit der KVD-Mitglieder jederzeit Überblick über die vorhandenen Arbeitskreise. Das Interesse zur Mitarbeit kann über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angemeldet werden.
(1) Gründung: Der geschäftsführende Vorstand (gV) ruft Arbeitskreise ins Leben. Er unterscheidet zwischen permanenten und temporären Arbeitskreisen. • Er legt den konkreten Auftrag fest. • Er legt pro Arbeitskreis fest, für welchen Zeitraum er einberufen wird. • Er legt die finanziellen Entscheidungsbefugnisse pro AK fest. • Er bringt diesen AK in den Gesamtvorstand informativ ein. Die Erstauswahl der interessierten Mitarbeitenden (Mitglieder) kann direkt bei Bekanntgabe im Gesamtvorstand und per Mail an den gV erfolgen. • Der Arbeitskreis wird initial von einem mitarbeitenden Vorstandsmitglied eingeladen. • In der konstituierenden Sitzung bestimmt/wählt der AK einen Sprecher des Arbeitskreises
(2) Das Arbeiten im Arbeitskreis: • Im Arbeitskreis arbeiten alle gleichberechtigt und haben bei internen Entscheidungen gleiches Stimmrecht. • Alle Mitglieder, die mitarbeiten möchten, werden mit Aufgaben versorgt oder arbeiten an einer konkreten Aufgabenstellung zu. Es wird ein Verantwortlicher je Aufgabe genannt. Version 06.08.2019 Seite 5 von 5 • Alle Mitglieder haben über den Sprecher Zugriff auf alle Informationen. • Pro Sitzung wird ein Ergebnisprotokoll erstellt und an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet. • Jedwede öffentliche Kommunikation muss über den gV erfolgen.
(3) Aufgaben des Sprechers des Arbeitskreises: • Einladung zu den AK Sitzungen. • Koordination der Aufgaben die zur Erfüllung des Auftrages nötig sind. o Zuordnen von Detailaufgaben an einzelne Mitglieder. o Einfordern der konkreten Ergebnisse. • Regelmäßiger Bericht im Gesamtvorstand o zum Status, o zu nächsten Aktivitäten, o bezüglich Entscheidungsbedarfe. • Dokumentation und Sammlung aller für das Ergebnis notwendigen Unterlagen. • Übergabe der Originaldokumente an das entsprechende Vorstandsmitglied, sobald dies nötig ist (z. B. Rechnung nach Bestätigung des Vorstandes an den Kassenwart), • er sorgt dafür, dass Entscheidungen, die die finanziellen oder andere Befugnisse überschreiten, im Gesamtvorstand eingebracht und zur Entscheidung gebracht werden.

 
Unterlage zu TOP 8: Beschluss Beitragssatzung
 
Beitragssatzung
In der ordentlichen Mitgliederversammlung des Karnevalverein Dieburg 1838 e. V. am XX.XX.2019 in Dieburg wurde folgende Beitragssatzung beschlossen.
 
§ 1 Beitrag
(1) Der Mitgliedsbeitrag des Karnevalverein Dieburg 1838 e.V. beträgt mindestens 12,00 Euro pro Jahr. Freiwillig kann auch ein höher Mitgliedbeitrag entrichtet werden.
(2) Jedes Mitglied hat ohne Rücksicht auf den Tag des Eintrittes den für das Kalenderjahr festgesetzten Beitrag bis zum 31. Dezember jeden Jahres zu entrichten.
 
§ 2 Fälligkeit und Zahlweise
(1) Mitgliedsbeiträge werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Der Mitgliedsbeitrag wird unter Angabe unserer Gläubiger-ID DE80KVD00000236567 und der Mandatsreferenz (Mitgliedsnummer) jährlich zum 1. Oktober eingezogen. Fällt dieser nicht auf einen Bankarbeitstag, erfolgt der Einzug am unmittelbar darauf folgenden Bankarbeitstag.
(2) Weist das Konto des Lastschriftverfahrens zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages keine Deckung auf, so haftet das Mitglied (bei Minderjährigen die gesetzlichen Vertreter) dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie eventuelle Rücklastschriften entstehenden Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass das Konto erloschen ist, und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat.

 

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