Willkommen bei der Technik

Die heutige KVD-Technik hat eine lange und vor allem interessante Gründungsgeschichte. Im Jahre 1962 wurde nach dem Schloßgartenfest der Grundstein zur heutigen KVD-Technik gelegt. Damals kam die Idee auf eine eigene Technikabteilung zu gründen, um die Sitzungen zu beschallen. Die KVD-Technik sollte eine Unterabteilung des Bautrupps werden. Das lehnte der damalige Leiter des Bautrupps ab, da er von Beschallungs- und Lichttechnik nichts wusste.

Da nahm sich Hans-Günter Weißbäcker, kurz HGW, der Sache an und leitete ab diesem Zeitpunkt die KVD-Technik. Schon bald nannte man ihn nur noch den „Toner“. Die erste Lautsprecheranlage kaufte der KVD der Firma Göbel aus unserer Lieblingsnachbargemeinde Groß-Zimmern ab. Nach dem Studieren dieser Anlage folgte der erste Einsatz rasch am 11.11.1962 bei einer Sitzung im Mainzer Hof. Ja Sie lesen richtig, es gab Sitzungen im Mainzer Hof und nicht nur in der heutigen Römerhalle oder zuvor in der Ludwigshalle.

Damit der Vortragende wusste, ob er mit der richtigen Lautstärke in das Mikrofon sprach, kam damals ein kleiner Trick zum Einsatz: Mit einer rotleuchtenden Taschenlampe wurde dem Vortragenden signalisiert lauter in das Mikrofon zu sprechen und mit einer grünleuchtenden Taschenlampe, dass seine Lautstärke in Ordnung war. An dieser Stelle wird klar, wie damals kreativ Lösungen für Probleme entstanden sind. Diese Tugend ist der aktuellen Techniktruppe auch heute noch inne.  Zur gleichen Zeit der Anschaffung einer Lautsprecheranlage, der heutige Techniker sagt dazu übrigens PA, hatten die Inhaber der Ludwigshalle eine 40 Watt Lautsprecheranlage angeschafft. Um es mehreren Vortragen zu ermöglichen gleichzeitig zu sprechen hat man beim KVD entschieden, zusätzlich zu dem einem vorhandenen Mikrofon der LuHa zwei weitere anzuschaffen. Für damalige Verhältnisse war dies ein großer Fortschritt.

Der nächste Schritt der KVD-Technik bestand darin die Lichttechnik zu verbessern. Anfangs nutzte man drei 200 Watt Glühbirnen zur Beleuchtung, danach wurden Leuchtstoffröhren angeschafft. Durch diese Arbeiten etablierte sich die KVD-Technik und der damalige Vorstand beschloss im Jahre 1963 gegen eine Gebühr allen Dieburger Vereinen die Dienste der KVD-Technik zur Verfügung zu stellen. So wurden zum Beispiel die 50 Jahr Feier des SC Hassia, Reittuniere des DRC, Waldfeste, Pfarrfeste usw. beschallt.

Einen weiteren, großen Schritt machten die „Toner“ als sie fortan die Fastnachtssitzungen filmten und auf Videoband aufzeichneten. Nach und nach wurden weitere Geräte für die Ton- und Lichttechnik angeschafft, die viele Jahre bei KVD-Veranstaltungen im Einsatz waren. Auch in diesem Jahr werden neue Tonanlagen angeschafft um die Tonqualität beim Prinzenempfang am Bahnhof, Fastnachtseröffnung am Dalles usw. weiter zu verbessern.

Erinnern wir uns nochmal an den Anfang der Technikgruppe mit drei Mikrofonen. Wo stehen wir heute im Jahre 2017?

Mit dem Umzug in die Römerhalle hat sich vieles in Bezug auf die Technik sowie Ausgangslage der Toner geändert. Mit der Zunahme an neuen Möglichkeiten der Beschallung und des Lichtes durch technologische Fortschritte nehmen die Anforderungen seitens des Publikums sowie der Vortragenden zu. Um eine reibungslose und hervorragende Sitzung zu gewährleisten greift die KVD-Technik auf die Hilfe des Technikteams der Römerhalle zurück, welche zusammen eine erstklassige Licht-, Ton- und Medientechnik zu Verfügung stellen können. Die genutzte Technik umfasst über verschiedene 100 Scheinwerfer, die LED-Ringe an der Hallendecke, 30 drahtlose und 30 kabelgebundene Mikrofone. Und seit neustem auch das neue Bühnenbild des KVD, RBGW-leuchtende Pflexiglas-Buchstaben. Dazu kommen noch zahlreiche spezielle Effekte, Nebelmaschinen und ein Beamer. Darüber hinaus werden bei einigen Vorträgen umfangreiche Videoeinspielungen eingesetzt,.

Das bedeutet ein größerer Aufwand als die Jahre zuvor, dies ist aber nötig, um den Anforderungen mit einer sehr guten technischen Qualität gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit der KVD-Technik mit dem Technikteam der Römerhalle läuft daher Hand in Hand. Ein Erfolg dieser Zusammenarbeit ist für die Sitzungen wichtig, sodass wir mit Stolz behaupten können, dass wir eine Fastnachtssitzung auf einem professionellen technischen Niveau anbieten können.

Neue Techniker werden bei uns mit offenen Armen empfangen. Wer nun neugierig geworden ist und Interesse an der KVD-Technik bekommen hat, kann sich bei unserem Ansprechpartner Markus Thomas melden.